





Im aufziehenden Nebel am Blockgrat verschwanden Markierungen komplett. Eine ruhige Peilung, Schrittezählen bis zum Schneefeld und der Abgleich mit der Höhenlinie führten uns sauber an der Wechte vorbei. Kein hektisches Telefonieren, nur Konzentration, Papier, Nadel und leiser, getakteter Atem.
Spätsommer, Bachmulde, Temperatursturz. Statt zu frieren, schlossen wir den Quilt enger, zogen Mütze und trockene Socken an, legten den Rucksack als Fußisolator unter die Matte und aßen fettige Snacks. Notizen halfen, die Routine künftig früher und entschlossener auszuführen.
Die ersten Körner prasselten, Wind frischte böig auf. Farbmarken an den Leinen, feste Knotenfolge und ein klarer Grundriss ließen das Tarp in zwei Minuten stehen. Trocken, ruhig, Tee auf Esbit – danach nüchterne Kartenarbeit und ein sicherer, tieferliegender Alternativabstieg.
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